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Wildbienen

und andere Insekten
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Wildbienen

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Wildbienen umfassen alle Bienenarten außer der Honigbiene. Sie gehören zur Insektenordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Bundesweit gibt es über 600 Arten von Wildbienen mit einer großen Vielfalt an Ansprüchen, Formen und Farben. Mehr als die Hälfte von ihnen wird als gefährdet auf der Roten Liste Deutschlands aufgeführt.

Die Webseite Wildbienen.org bietet sehr viele Informationen über und tolle Bilder von diversen Wildbienen. Schauen lohnt sich!

Hummeln

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Diese nehmen entwicklungsgeschichtlich gesehen eine Stellung zwischen Solitär- und Honigbienen ein. Auch sie bilden Staaten. Es braucht Hummeln, um eine Vielzahl von Pflanzen bestäuben. Gerade Gewächse mit tiefem Blütenkelch, da nur Hummeln eine geeignete Zunge haben, um den Nektar zu erreichen. Hummeln fliegen, dank ihres Pelzkleides, auch bei niedrigen Temperaturen und tragen gerade im Frühjahr wesentlich zur Bestäubung von Bäumen und Kräuterpflanzen bei.

Die Hummelkönigin ist - wie bei Honigbienen - ein sog. Vollweibchen, dass in der Lage ist, Eier zu legen und im Frühjahr ein neues Nest zu gründen. Es verrichtet alle Arbeiten, vom Bau der Zellen (aus eigenem Körperwachs), der Aufzucht und Verteidigung der Brut bis zum Anlegen eines Futtervorrates.

Hat sie einen Nistplatz gefunden, so zieht sie in einer tonnenförmigen Zelle mehrere Larven auf. Nach dem Schlupf helfen diese ersten kleineren, verkümmerten (durch die Enge der Zelle) Töchter, beim Aufbau des Nestes. Wenn das Nest wächst wird die Königin entlastet und braucht sich nicht mehr um die Nahrungsbeschaffung zu kümmern. Sie widmet sich dann ganz der Eiablage. Im Laufe des Sommers entstehen immer größere Hummeln.

Ein Hummelvolk kann zwischen 60 und 600 Tiere umfassen. Im Spätsommer werden männliche Hummeln und Königinnen aufgezogen. Die begatteten Königinnen überwintern an geschützten Stellen in einer Winterstarre und gründen im nächsten Frühjahr ein neues Volk.

Die Webseite Wildbienen.org bietet (weiter unten auf deren Seite) auch sehr viele Informationen über und tolle Bilder von diversen Hummelarten. Schauen lohnt sich!

Schmetterlinge

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Schmetterlinge durchlaufen während ihres Lebens einen Zyklus mit ungewöhnlichem Gestaltwandel:

Aus Eiern entwickeln sich flugunfähige „Raupen“, die sich durch Formveränderung fortbewegen und unter intensiver Nahrungsaufnahme und mehrfachem Häuten erheblich wachsen.

Am Ende des Raupenstadiums gehen sie unter Ausbildung einer festeren Hülle in einen Zustand über, der äußerlich als Ruhezustand erscheint, die sogenannte „Puppe“. In den Puppen verändern sie sich wesentlich: Sie bilden Flügel aus und wandeln sich in die flugfähige Form um, in den sogenannten „Falter“, auch als Imago bezeichnet; weithin Schmetterling genannt.

Ameisen

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Ameisen (Formicidae) sind eine Familie der Insekten innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie kommen mit mehr als 14.000[1] beschriebenen, und vermutlich 20.000–30.000 Arten insgesamt, in tropischen, subtropischen und gemäßigten Klimazonen aller Kontinente vor.

Manche Spezies stoßen auch bis in die subarktischen Zonen Sibiriens vor. Der größte Artenreichtum findet sich in den Tropen, in Europa kommen etwa 600 Arten vor, davon etwa 190 in Nord- und Mitteleuropa.
Die höchste Biodiversität an Ameisen in Europa findet sich in Spanien und Griechenland; in Irland, Norwegen, Finnland und dem Baltikum findet sich die geringste Artenzahl Europas. Die ältesten fossilen Funde stammen aus der Kreidezeit und werden auf ein Alter von 100 Millionen Jahren datiert. Das Alter der Gruppe wird jedoch auf möglicherweise 130 Millionen Jahre geschätzt.

In Mitteleuropa sind die Ameisen mit den Unterfamilien Dolichoderinae, Formicinae, Myrmicinae, Ponerinae und Proceratiinae vertreten, wobei die Formicinae und vor allem die Myrmicinae den Großteil der Arten stellen. 

Insekten

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Bereits seit 400 Millionen Jahren bevölkern Insekten die Erde, damit sind sie älter als die Dinosaurier. Mit weit mehr als einer Million beschriebenen Arten sind sie die artenreichsten Tierklasse überhaupt. Allein in Deutschland geht man von über 34.000 Insektenarten aus.

Zu den häufigsten Insektenordnungen in Deutschland gehören die Hautflügler (Bienen, Wespen und Ameisen), Zweiflügler (Fliegen, Mücken), Käfer und Schmetterlinge. Auch von Wanzen, Zikaden und Tierläusen gibt es Hunderte Arten. Insekten sind Gliederfüßer. Man erkennt sie immer an den folgenden drei Merkmalen: 3 Körperteile, 6 Beine und den Flügeln (nicht alle Tiere einer Gattung).

So vielfältig wie die Welt der Insekten ist, so wenig können wir auf sie verzichten. Das Funktionieren fast aller Ökosysteme hängt von ihnen ab. Als Nahrungsquelle bilden Insekten eine wichtige Grundlage für eine Vielzahl weiterer Tierklassen wie Singvögel, Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger (wie Igel oder Fledermäuse). So füttern beispielsweise die meisten Brutvogelarten ihre Jungen mit Insekten.

Durch das Sammeln von Nektar und Pollen sorgen sie für die Bestäubung und den Fortbestand von weltweit etwa 90 Prozent aller Pflanzenarten und stellen damit einen Großteil der menschlichen und tierischen Ernährung sicher. Der monetäre Wert der Arbeit von Insekten entspricht etwa eine Milliarde Euro pro Jahr allein für die Bestäubung. Die weiteren Leistungen werden auf ein Vielfaches dessen geschätzt.

Als Regulatoren sind sie ebenfalls unersetzlich: Insekten sind wichtige Nützlinge in der Forst- und Landwirtschaft, da durch sie die Ausbreitung schädlicher Insekten eingedämmt werden. Die Larven der Florfliegen beispielsweise können pro Entwicklungsphase bis zu 500 Blattläuse oder Milben verzehren. Grundsätzlich übernehmen Insekten die Aufgabe, Arten in Schach zu halten, die sonst überhand nehmen könnten (zum Beispiel Wespen, die viele Pflanzenfressenden Insekten fangen oder Schlupfwespen und Larven von Kamelhalsfliegen, die natürliche Feinde des Borkenkäfers sind).

Auch für die Remineralisierung organischer Stoffe wie Pflanzenreste, Tierleichen oder Kot spielen sie eine wichtige Rolle als Verwerter. So setzen sie wichtige Nährstoffe im Boden, in der Bodenstreu oder im Totholz frei. Somit sind sie unersetzbar für die Fruchtbarkeit unserer Böden. Sie sorgen auch für die Durchlockerung des Bodens durch Gänge und ihre Nester.

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